Lichter auf dem Weg

Discussion in 'Deutsch - German' started by macoooo, Jun 11, 2019.

  1. macoooo
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    1) Das Wunder der Geburt des Propheten Muhammad
    Noch vor der Geburt des Propheten gab es erste Anzeichen für seine Sendung.

    Nicht nur, dass er bereits durch seine Vorgänger mit dem Namen Ahmad angekündigt wurde, sein Geburtsjahr war das Jahr des Elefanten, in dem Allah auf wunderbare Weise Sein Heiliges Haus in Mekka vor der Zerstörung durch das Heer des abessinischen Königs Abraha bewahrte. Dieser hatte nach den Perserkönigen die |Herrschaft über den Jemen übernommen und einen Tempel errichten lassen, von dem er vergeblich gehofft hatte, dass die Araber ihn statt der Ka‘ba zum Ziel ihrer Wallfahrten machen würden. Als dies ausblieb, entschloss er, die "Konkurrenz" aus dem Weg zu räumen und ließ seine Armee und seine Kriegselefanten zum Kampf rüsten; davon zeugt Sure 105:

    " Hast Du nicht erfahren, was dein Herr mit den Leuten des Elefanten machte? {1}Hat er nicht ihren heimtückischen Plan vereitelt? {2}Er sandte Schwärme von Vögeln über sie, {3}die sie mit höllischen Steinen bewarfen. {4}Er machte sie so zerfressenem Laub / Häcksel gleich. {5}"

    Ibn Sa‘d berichtet außerdem in seinem Kitab at-Tabaqat al-Kabir, dass eine fremde Frau, vielleicht die Schwester des Waraqa ibn Naufal, sich ‘Abdullah ibn ‘Abd al-Muttalib angeboten haben, als dieser auf dem Heimweg war. Er wies sie ab und ging statt dessen zu seiner Frau und wohnte ihr bei, und sie empfing einen Sohn. Als ‘Abdullah ibn ‘Abd al-Muttalib der Fremden später noch einmal begegnete und sie begehrte, lehnte sie ab, weil "das Leuchten ,der Blesse einer Stute gleich, aus seinem Gesicht gewichen war", von dem sie gehofft hatte, dass es durch die körperliche Vereinigung auf sie übergehen würde.

    Doch als ‘Abdullah ibn ‘Abd al-Muttalib einige Monate später mit einer Karawane nach Medina zog, um dort Verwandte seiner Mutter zu besuchen, erkrankte er und starb. In ihrer Trauer um ihren verstorbenen Mann und ihrem Kummer um das ungeborene Leben in ihrem Schoß hatte die junge Witwe Amina eines Nachts im Halbschlaf eine Vision. Ein himmlischer Bote erschien ihr mit den Worten: "Du bist mit dem Herrn dieses Volkes schwanger; du sollst bei seiner Geburt sagen: Ich stelle ihn unter den Schutz des Einzigen und nenne ihn Muhammad."

    Darüber hinaus war es eine leichte und angenehme Schwangerschaft für Amina; sie empfand nicht die Trägheit, die sonst Frauen in ihrem Zustand empfinden, und auch die Geburt selbst verlief ungewöhnlich: Bei der Niederkunft leisteten vier himmlische Wesen ihr Beistand, und das Kind wurde frei von Unreinheiten des Mutterschoßes, mit durchtrennter Nabelschnur und schon beschnitten geboren. "Ich gebar ihn rein, ich gebar ihn wie die Lämmer geboren werden, ohne jegliche Unreinheit." erzählte sie später.

    Der Knabe soll sich vom Boden abgestützt haben, um sein Haupt zum Himmel zu erheben, was al-Busiri folgendermaßen deutet: "Seinen Kopf erhebend, das deutet auf die völlige Herrschaft, seinen Blick erhebend zur Höhe, das weissagt von seinem hohen Berufe." (Hamziya I, 34)

    Die Juden in Medina erblickten in jener Nacht einen hellen Stern am Himmel, das Feuer der "Magus" erlosch, und ein strahlendes Licht erleuchtete die Schlösser Syriens. Der Gerichtssaal im Palast des Perserkönigs stürzte ein, und der Tigris trat über die Ufer, doch seine Seher konnten ihm über diese rätselhaften Ereignisse keine Auskunft mehr geben.

    Die "Nacht der Herrlichkeit" ist wegen der Herabsendung des Buches die höchste aller Nächte.

    Pierre Vogel - Die Sira Teil 11 - Die Geburt des Propheten - ...
    Last edited: Jun 18, 2019
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    2) Die Wunder in seiner Kindheit

    Der Knabe wurde traditionsgemäß einer Amme übergeben, deren Name Halima war, vom Stamme der Banu Sa‘d. Unverzüglich soll sie wieder reichlich Milch gehabt haben, sowohl fur ihr Pflegekind wie auch für ihr eigenes. Ihr trockenes Land grünte wieder, die Palmen trugen Früchte und das Vieh wurde fett. Auch ihre alte Eselin erwachte zu neuem Leben, und eine Kamelstute, deren Milch fast versiegt war, gab nun genug Trank fur die ganze Familie.

    Halima soll den Knaben einmal im Menschengedränge der Straßen von Mekka verloren haben, als sie ihn zu seiner Mutter zurückbringen wollte; Waraqa ibn Naufal und ein anderer Quraishi sollen ihn gefunden habben. Waraqa hob ihn auf seine Schultern, umkreiste mit ihm die Ka‘ba und machte Du‘a' für ihn.

    Als Halima mit dem Kind das Fest von ‘Ukaz besuchte, erblickte ein Seher (‘Arraf) vom Stamm der Hudail den Jungen und rief: "Ihr Leute von Hudail, ihr Araber hierher! Tötet jenen Knaben!" Da schlich sich Halima mit dem Kinde davon, und die Umstehenden fragten den Seher: "Was ist denn mit jenem Knaben?" Er erwiderte: "Er wird die Anhänger eurer Religion töten, eure Götter niederreißen und euch selbst besiegen."

    Am Anfang der Sure 94 wird auf ein weiteres Wunder hingewiesen mit den Worten:

    "Haben wir nicht Deine Brust geöffnet?" [94:1]

    Der Prophet erzählt von dieser Erfahrung aus seiner Kindheit:

    "Während ich mit meinem Milchbruder das Vieh hütete, wurde ich von zwei strahlend weißen Gestalten überrascht. Ich dachte zuerst, dass es sich um große Vögel handele, aber dann wurde mir mein Irrtum bewusst. Es waren zwei Leute in weißen Gewändern, die ich nicht kannte. Der Eine deutete mich an und fragte den Anderen: Ist er es? Dieser antwortete: Ja. Ich war starr vor Furcht. Sie nahmen mich, legten mich hin und spalteten mir die Brust. Sie schienen nach etwas darin zu suchen; als sie es gefunden hatten, warfen sie es fort, und was sie geteilt wurde wieder ganz. Dann verschwanden sie wieder, als ob sie Schatten gewesen wären." [Überliefert von Muslim]

    Al-Baihaqi berichtet in dem ersten Band der Dala'il an-Nubuwwa detailreich von der "Brustöffnung"; so tragen die beiden Engel ein kostbares Gefäß mit Schnee, mit dem sie "auf angenehme Art " sein Herz wuschen. Das, was sie aus ihm herausholen, war ein mit Blut gefüllter schwarzer Punkt, der "Anteil des Satans", den sie durch ein Siegel aus Licht ersetzen, um ihn darauf vorzubereiten, die göttliche Offenbarung rein und unbefleckt aufzunehmen.

    Nachdem sie seine Brust wieder verschlossen hatten, sagte der Eine: "Wäge ihn gegen zehn von seinem Volke!" Aber er wog sie auf, ebenso, als sie es mit hundert und tausend versuchten. Daraufhin sagte der Andere: "Laß ihn! Wenn du ihn gegen sein ganzes Volk wögest, wahrlich, er würde sie aufwiegen!"

    Im Alter von dreizehn Jahren durfte er seinen Onkel Abu Talib auf einer Karawanenreise nach Syrien begleiten. Dort lebte ein Eremit namens Bahira, der eine Wolke in Form eines weißen Vogels bemerkte, die der Karawane zu folgen schien, die vom Fenster seiner Behausung beobachtete. Er wusste aus den Schriften, die er las, von der Ankündigung eines Propheten nach Jesus, deshalb bereitete er rasch Essen zu und eilte hinaus, um die Reisenden einzuladen. Als er schließlich den jungen Muhammad kennengelernt, erkennt er in ihm den erwarteten Gesandten Allahs.

    Mahmoud Ahmed - Die Geburt des Propheten Muhammad ...
  3. macoooo
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    3) Die erste Offenbarung


    Nach der Eheschließung mit Hadiga wurde der Prophet immer nachdenklicher; seine Tugenden und sein Glaube waren gereift. Er zog sich von Zeit zu Zeit auf den Berg Hira' zurück,um zu meditieren und Allah in Stille anzubeten. Als er wieder seine Höhle aufgesucht hatte, in der er nach der Wahrheit suchte, kam Gabriel zu ihm und forderte ihn auf: "Rezitiere!" [96:1]


    Dies war die erste, wundersame Offenbarung koranischer Verse. Der Koran gilt als das Hauptwunder des Propheten Muhammad.
    The Seal Of All The Prophets Muhammad PBUH - Muhammad Abdul Jabbar - AlQadrMedia

    Islamische Vorträge Auf Deutsch Was ist eigentlich Islam

    1~ Der Tod "Beginn des Jüngsten Tag"
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    1~ Die Geschichte des Propheten "Âdam" (Adam) *Friede sei mit ihm*

    2~ Die Geschichte des Propheten "Idrîs" (Henoch) *Friede sei mit ihm*

    Ahmad Abdurrahman Reidegeld - Adab und Achlaq (Teil 1
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    4) Die Nachtreise und die Himmelfahrt

    Dies ist ein Wunder, das Allah dem Propheten zum Trost schenkte, weil innerhalb kurzer Zeit erst seine geliebte Gemahlin Hadiga und dann sein Onkel, die ihm immer Halt und Unterstützung gegeben hatte, verstarben. Einer Überlieferung zufolge verbrachte der Prophet jene Nacht im Hause seiner Tante Ummu Hany; sie berichtet, dass er ihr von seiner Reise erzählte, als sie ihn zum Frühlichtgebet weckte; nach einer anderen Quelle bemerkte seine Gattin ‘A'isha Muhammads Verschwinden, und die Banu ‘Abd al-Muttalib suchten ihn überall vergebens.

    Dagegen, dass es sich um eine echte Abwesenheit handelt und nicht nur um eine geistige Reise oder einen Traum steht eine umstrittene Überlieferung ‘A'ishas, die da lautet: "Sein Körper wurde nicht vermißt, sondern Gott ließ seinen Geist reisen.", sowie die Auslegung des Wortes "Ru'ia" [17:62] als 'Traumgesicht" statt "Vision". Doch schon at-Tabari räumt jeden Zweifel daran aus dem Weg:

    * Der Prophet tritt seine Reise auf einem Reittier an, das seinem Führer Gibril folgt.
    * Es wird ausdrücklich gesagt, dass Allah seinen Diener reisen läßt und nicht nur seinen Geist.
    * Die Mushrikin hätten sich nicht so vehement dagegen gewehrt, ihm zu glauben, wenn es sich nur um einen Traum gehandelt hätte, da im Traum alles möglich ist.

    In der Tat handelt es sich hierbei um ein Wunder, an dem sich sprichwörtlich die Geister scheiden: Einige Menschen, die sich zuvor zum Islam bekehrt hatten, fielen nun wieder vom Glauben ab, weil ihnen dieses Wunder zu unglaublich erschien. Sie suchten Abu Bakr auf und fragten ihn sarkastisch: "Hast Du nicht gehört, was dein Freund (nun schon wieder) behauptet?"

    Abu Bakr hatte das Wunder noch nicht vernommen, und als sie ihm davon berichteten, sagte er: "Wenn er das tatsächlich gesagt hat, glaube ich daran. Wieso sollte ich so etwas anzweifeln, wenn ich glaube, dass er Offenbarungen vom Himmel bekommt?" Seitdem trägt er den Titel as-Siddiq, der Wahrhaftige, der Treue.

    Zur Nachtreise heißt es im Koran:

    "Erhaben ist Gott, der Seinen Diener nachts von der Heiligen Moschee in Mekka zur al-Aqsa-Moschee in Jerusalem führte, deren Umgebung Wir gesegnet haben, um ihm einige Unserer Zeichen zu zeigen. Gott hört und sieht alles." [17:1]

    Allah hatte Gibril befohlen, Muhammad um Mitternacht aufzusuchen. Als der Prophet aufwachte, grüßte ihn der Engel: "Friede sei mit Dir, edler Prophet! Allah möchte Dich einige Seiner Zeichen im Universum schauen lassen." Da folgte er ihm, und Gibril führte ihm das Reittier al-Buraq vor; er saß auf, und in "Lichtgeschwindigkeit" trug es den Propheten zum Sinai, und der Engel zeigte ihm die Stelle, wo Allah einst zu Moses gesprochen hatte, bevor es seinen Ritt bis nach Jerusalem fortsetzte. Der Prophet stieg ab, und in der Moschee warteten bereits die anderen Propheten auf ihn, mit denen er als Imam betete. Dann wurden drei Becher vor ihn gestellt: Wasser, Wein und Milch. Er wählte den letzteren und trank davon, und Gibril versprach ihm: "Du wirst rechtgeleitet werden und dein Volk mit Dir." Hätte er das Wasser gewählt, wären sie ertränkt worden, hätte er sich für den Wein entschieden, dann wären sie verführt worden. (at-Tabari XV, 5)

    Ibn Ishaq berichtet über die anschließende Himmelfahrt:

    "Ein zuverlässiger Mann hat mir von Abu Sa‘id berichtet, dieser habe gehört, wie Muhammad erzählte: Als ich in Jerusalem das Nötige ausgeführt hatte, wurde mir eine Leiter gebracht, wie ich nie eine schönere gesehen habe. Es war die auf welche die Toten bei der Auferstehung ihre Blicke richten. Mein Freund ließ mich aufsteigen, bis wir an eines der Himmelstore kamen, welches das Tor der Wache heißt. Zwölftausendmal zwölftausend Engel hielten dort Wache."

    Isma‘il, unter dessen Befehl sie stehen, fragte nach dem Namen Muhammads und erkundigte sich, ob er wirklich ein entsandter Prophet sei. Auf die bejahende Antwort Gabriels wurde der Eintritt bewilligt. Im unteren Himmel saß ein Mann, dem die Seelen der Menschen vorgeführt wurden. Er freute sich über die eine und sagte: Eine gute Seele aus einem guten Körper gekommen; anderen machte er ein finsteres Gesicht und sagte: Eine hässliche Seele aus einem hässlichen Körper gekommen. Der Mann war Adam. Nun bekommt der Prophet die Strafen der Sünder zu sehen, die nach der Art des Verbrechens abgemessen sind.

    Die Veruntreuer von Waisengut müssen Feuer verschlucken; Wucherer mit gewaltigen Bäuchen werden von Krokodilen ins Feuer gejagt und zertreten; die Ehebrecher hatten vor sich gutes und stinkendes Fleisch, mussten aber vom letzteren Essen; Weiber, die ihren Männern fremde Kinder unterschoben hatten, waren an den Brüsten aufgehängt. Muhammad besuchte die folgenden Himmel, wo in jedem Himmel ein Prophet begegnete, (‘Isa, Yahia, Jusuf, 'Idris, Harun, Musa und) im siebten Himmel Ibrahim. Dann wurde er ins Paradies geführt. Von den Paradiesfreuden und der Begegnung mit Allah schweigt der Bericht Abu Sa‘ids. In anderen Rezensionen (bei Ibn Ishaq von ‘Abdullah ibn Mas‘ud) führt Gabriel ihn zu seinem Herrn, der ihm fünfzig Gebete täglich vorschreibt. Auf Musas Rat brachte es Muhammad stufenweise auf fünf herunter.
    3~ Die Geschichte des Propheten "Nûh" (Noah) *Friede sei mit ihm*

    4~ Die Geschichte des Propheten "Hûd" (mglw Eber) *Friede sei mit ihm*

    Ahmad Abdurrahman Reidegeld - Adab und Achlaq (Teil 2 von 6)
  6. macoooo
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    5) Die Mondspaltung

    Ein anderes der immer erwähnten koranischen Wunder ist die Mondspaltung, auf die der Beginn von Sure 54 hindeutet:

    "Es nahte die Stunde, und der Mond spaltete sich." [54:1]

    Er gilt als Hinweis auf ein Wunder des Propheten, der vor den Augen der ungläubigen Quraish den Mond in zwei Hälften gespalten hat, nachdem sie ihn darum gebeten hatten, ihnen ein Wunder zu zeigen, "sodass sie den Berg Hira zwischen ihnen durch sahen." Der indischen Überlieferung zufolge soll auch König Shakrawarti Farmad in Südindien die Mondspaltung beobachtet haben, und als er sich davon überzeugt hatte, was in jener Nacht in Mekka geschehen war, bekehrte er sich zum Islam.

    Somit war die Mondspaltung die Ursache für die Entstehung der ersten muslimischen Enklave im indischen Subkontinent..

    10 Menschen nehmen Islam an Pierre Vogel - YouTube

    https://www.youtube.com/watch?v=vPa_MaAwvRY


    Kopftuch- Barbie und AfD | Pierre Vogel - YouTube
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    6) Speise- und Wasserwunder

    Den größten Korpus an überlieferten Wundern bilden die, die von der wunderbaren Vermehrung von Speisen oder von Wasser berichten:

    * Die Frau von Gabir ibn ‘Abdullah sandte einmal ihren Mann aus, heimlich den Propheten einzuladen, damit er mit ihnen von ihrem karges Mahl speise. Diese Einladung, die ihm leise mitgeteilt wurde, gibt derProphet aber gleich freudig an die Umstehenden weiter, und die Gastgeber sind sichtlich entsetzt, als Muhammad mit so vielen Leuten bei ihnen eintrifft, dass sie Haus und Hof füllen. Die Frau macht ihrem Gatten den Vorwurf, sich nicht an ihre Anweisung gehalten zu haben, doch da sprach der Prophet schon ein Bittgebet über das wenige Essen, das er verteilte, und zu ihrer Überraschung blieb, als alle gesättigt waren, sogar noch etwas übrig. Ähnliches geschah bei einem Feldzug: Er hieß die Leute ihr restliches Proviant zusammentragen und verteilte es neu, und am Ende gab es immer noch Speise. (Siehe Textbeispiel Baihaqi)

    * Eine Gruppe von Gefährten des Propheten kam in der Wüste bei Ummu Ma‘bad vorbei und versuchte, Fleisch und Datteln von ihr zu kaufen, aber sie besaß nichts. Als der Prophet auf ihr einziges Schaf deutete und sagte: "Hat es Milch?", erwiderte sie: "Es ist zu schwach.".

    "Erlaubst du mir, dass ich es melke?" – "Wenn ich irgendwelche Milch in ihm sähe, hätte ich es schon gemolken." Da strich der Gesandte Gottes mit der Hand über den Euter des Schafes und sprach ein Bittgebet, und die Milch floß reichlich, sodass alle davon tranken und noch ein Krug gefüllt wurde. Als Abu Ma‘bad mit dem restlichen Vieh heimkam, wunderte er sich über die Milch, und seine Frau berichtete ihm von dem "gesegneten Mann", der bei ihnen vorbeigekommen war.

    * Gabir ibn ‘Abdullah berichtet: "Bei Hudaibiya traf uns ein schwerer Durst. Weinend nahmen wir zum Gesandten Gottes unsere Zuflucht; vor ihm stand ein kleines Gefäß mit Wasser. Er tat seine Finger hinein, und schon quoll das Wasser zwischen seinen Fingern hervor, sodass es für uns alle reichte.

    * Man könnte für die bisher erwähnten Beispiele sagen, dass es das Bittgebet des Propheten ist, das sich als so wirkungsvoll erweist; so auch in diesem Fall: Ein Mann trat während der Freitagspredigt zum Propheten und flehte ihn an: "O Gesandter Allahs, das Vieh ist verendet, und wir sind ratlos geworden, so bitte Allah darum, dass Er uns Rettung bringt."

    Da erhob der Prophet die Hände zum Gebet und bat Gott um Wasser; da hob es unaufhörlich zu regnen an, bis derselbe (?) Mann nach einer Woche wiederkam und den Propheten darum bat, dem Regen Einhalt zu gebieten.
    Der Sinn des Lebens - Was sagt der Islam? Pierre Vogel - ...

    https://www.youtube.com/watch?v=gJSqFeL0wmc
    Evidence for the True Religion - Der Islam ist die gültige Religion Gottes! Abdur Raheem Green

    https://www.youtube.com/watch?v=FE_zHU2k_7M
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    5~ Die Geschichte des Propheten "Sâlih" (Schilo) *Friede sei mit ihm*

    6~ Die Geschichte des Propheten "Ibrâhîm" (Abraham) *Friede sei


    7~ Die Geschichte des Propheten "Lût" (Lot) *Friede sei mit ihm*

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    Was ist dein Lebensinhalt? Was ist der Grund für unser Leben? Warum leben wir in diesem Leben? Diese Fragen faszinieren häufig Menschen, die versuchen, genaue Antworten zu finden.


    Menschen geben unterschiedliche Antworten auf diese Fragen. Manche Menschen glauben, der Zweck des Lebens sei es, Wohlstand anzuhäufen. Aber man mag sich fragen: Was ist der Sinn des Lebens, nachdem man riesige Geldsummen gesammelt hat? Was dann? Was wird der Zweck sein, sobald Geld gesammelt wurde? Wenn der Zweck des Lebens darin besteht, Geld zu verdienen, wird es keinen Zweck geben, nachdem man reich geworden ist. Und tatsächlich liegt hier das Problem einiger Ungläubiger oder Ungläubiger in einem bestimmten Stadium ihres Lebens, in dem das Sammeln von Geld das Ziel ihres Lebens ist. Wenn sie das Geld gesammelt haben, von dem sie geträumt haben, verliert ihr Leben seinen Zweck. Sie leiden unter der Panik des Nichts und leben in Anspannung und Unruhe.



    Kann Reichtum ein Ziel sein?


    Wir hören oft von einem Millionär, der Selbstmord begeht, manchmal nicht von dem Millionär selbst, sondern von seiner Frau, seinem Sohn oder seiner Tochter. Die Frage, die sich stellt, ist: Kann Reichtum das Leben glücklich machen? In den meisten Fällen lautet die Antwort NEIN. Ist der Zweck, Reichtum zu sammeln, ein ständiger Zweck? Wie wir wissen, sucht das fünfjährige Kind keinen Reichtum: Ein Spielzeug für ihn entspricht einer Million Dollar. Der achtzehnjährige Jugendliche träumt nicht von Wohlstand, weil er mit wichtigeren Dingen beschäftigt ist. Der neunzigjährige Mann kümmert sich nicht um Geld; Er macht sich mehr Sorgen um seine Gesundheit. Dies beweist, dass Reichtum nicht in allen Lebensphasen des Einzelnen ein ständiger Zweck sein kann.


    Reichtum kann einem Ungläubigen wenig Glück bringen, da er sich über sein Schicksal nicht sicher ist. Ein Ungläubiger kennt den Sinn des Lebens nicht. Und wenn er einen Zweck hat, ist dieser Zweck dazu verdammt, vorübergehend oder selbstzerstörerisch zu sein.


    Was nützt der Reichtum einem Ungläubigen, wenn er Angst vor dem Ende hat und skeptisch gegenüber allem ist? Ein Ungläubiger kann eine Menge Geld verdienen, wird sich aber sicherlich selbst verlieren.


    Allah als Ziel verehren


    Im Gegenteil, der Glaube an Allah gibt dem Gläubigen den Sinn des Lebens, den er braucht. Im Islam besteht der Sinn des Lebens darin, Allah anzubeten. Der Begriff "Anbetung" umfasst alle Handlungen des Gehorsams gegenüber Allah.


    Der islamische Lebenszweck ist ein ständiger Zweck. Der wahre Muslim hält an diesem Ziel über alle Phasen seines Lebens hinweg fest, ob er ein Kind, ein Jugendlicher, ein Erwachsener oder ein alter Mann ist.


    Allah anzubeten macht das Leben zielgerichtet und sinnvoll, besonders im Rahmen des Islam. Nach dem Islam ist dieses weltliche Leben nur eine kurze Phase unseres Lebens. Dann gibt es das andere Leben. Die Grenze zwischen erstem und zweitem Leben ist das Todesstadium, das ein Übergangsstadium zum zweiten Leben ist. Die Art des Lebens in der zweiten Stufe, die ein Mensch verdient, hängt von seinen Taten im ersten Leben ab. Am Ende des Todesstadiums steht der Tag des Gerichts. An diesem Tag belohnt oder bestraft Allah die Menschen nach ihren Taten im ersten Leben.


    Das erste Leben als Prüfung


    Der Islam betrachtet das erste Leben als eine Untersuchung des Menschen. Das Todesstadium ähnelt einer Ruhephase nach dem Test, d.h. e. nach dem ersten Leben. Der Tag des Gerichts ähnelt dem Tag der Bekanntgabe der Ergebnisse der Prüflinge. Das zweite Leben ist die Zeit, in der jeder Prüfling das Ergebnis seines Verhaltens während des Testzeitraums genießt oder darunter leidet.


    Im Islam ist die Lebenslinie klar, einfach und logisch: das erste Leben, der Tod, der Tag des Gerichts und dann das zweite Leben. Mit dieser klaren Lebenslinie hat der Muslim einen klaren Lebenszweck. Der Muslim weiß, dass er von Allah erschaffen wurde. Die Muslime wissen, dass sie einige Jahre in diesem ersten Leben verbringen werden, in denen sie Gott gehorchen müssen, weil Gott sie befragen und für ihre öffentlichen oder privaten Taten verantwortlich machen wird, weil Allah über alle Taten aller Menschen Bescheid weiß. Der Muslim weiß, dass seine Taten im ersten Leben die Art des zweiten Lebens bestimmen, in dem er leben wird. Der Muslim weiß, dass dieses erste Leben sehr kurz ist, mehr oder weniger hundert Jahre, während das zweite Leben ein ewiges ist ein.


    Die Ewigkeit des Zweiten Lebens


    Das Konzept der Ewigkeit des zweiten Lebens hat enorme Auswirkungen auf die Muslime in ihrem ersten Leben, da die Muslime glauben, dass ihr erstes Leben die Form ihres zweiten Lebens bestimmt. Darüber hinaus bestimmt dies die Form ihres zweiten Lebens und diese Bestimmung wird durch das Gericht Allahs, des Allgerechten und Allmächtigen, erfolgen


    .


    Mit diesem Glauben an das zweite Leben und den Tag des Gerichts wird das Leben des Muslim zielgerichtet und bedeutungsvoll. Darüber hinaus besteht der ständige Zweck des Muslims darin, im zweiten Leben ins Paradies zu gelangen.


    Mit anderen Worten, der ständige Zweck des Muslims ist es, Allah zu gehorchen, sich Allah zu unterwerfen, seine Befehle auszuführen und durch Gebete (fünfmal am Tag), durch Fasten (einen Monat im Jahr) in ständigem Kontakt mit Ihm zu bleiben. durch Nächstenliebe (so oft wie möglich) und durch Pilgerfahrt (einmal im Leben).


    Die Notwendigkeit eines dauerhaften Zwecks


    Ungläubige haben Ziele in ihrem Leben, wie Geld und Eigentum zu sammeln, sich Sex zu gönnen, zu essen und zu tanzen. Aber all diese Zwecke sind vergänglich und vergehen. All diese Zwecke kommen und gehen, gehen rauf und runter. Geld kommt und geht. Gesundheit kommt und geht. Sexuelle Aktivitäten können nicht für immer fortgesetzt werden. All diese Begierden nach Geld, Essen und Sex können die Fragen des Einzelnen nicht beantworten: na und? Dann was?


    Der Islam erspart den Muslimen jedoch die Mühe, diese Frage zu stellen, denn der Islam macht von Anfang an deutlich, dass der ständige Zweck des Muslims in diesem Leben darin besteht, Allah zu gehorchen, um im zweiten Leben ins Paradies zu gelangen.


    Wir sollten wissen, dass der einzige Weg für unser Heil in diesem Leben und im Jenseits darin besteht, unseren Herrn zu kennen, der uns geschaffen hat, an ihn zu glauben und ihn allein anzubeten.


    Wir sollten auch unseren Propheten kennen, den Allah an die ganze Menschheit gesandt hat, an Ihn glauben und Ihm folgen. Wir sollten die Religion der Wahrheit kennen, an die uns unser Herr geboten hat, daran zu glauben, und sie praktizieren

    Was ist der Sinn des Lebens? - Muslime Fulda

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